Fütterung: Die Heidschnucke ist ein genügsames Tier, das mit rohfaserreichem Futter auskommt. Heu, Gras, Wasser und Mineralsalz sind ausreichend den Tieren zur Verfügung zu stellen. Die Verfütterung von Gras- oder Maissilagen an Heidschnucken entspricht nicht ihren Bedürfnissen. Nach der Ablammung kann während einem Monat den Auen etwas Getreideflocken verabreicht werden.

Unterbringung: Heidschnucken können ganzjährig im Freien gehalten werden. Es muss aber immer einen trockenen und schattenspendenden Unterstand vorhanden sein.

Tierpflege: Jährlich einmal ist die Wolle der Heidschnucken zu scheren, am vorteilhaftesten kurz nach der Ablammung anfangs Mai. Vor der Sömmerung sind die Tiere zudem einem Räudebad zu unterziehen.

Klauenpflege: Die Klauen sind je einmal im Winter, Sommer und Herbst zurück zu schneiden.

Weidehygiene: Wenn möglich sollte ein Weidewechsel auf mindestens drei verschiedenen Weideflächen vorgenommen werden können. Die Weidehygiene ist am besten gewährleistet, wenn während der Sommermonate ein Schnitt Heu gemacht werden kann.

Gesunderhaltung: Jährlich einmal im Frühling vor dem Weideaustrieb sollte die Herde, inklusive Lämmer, nach Absprache mit dem Tierarzt entwurmt werden.